Stadtanzeiger Februar

Zukunft kann man nur gestalten, wenn man bereit ist neue Wege zu gehen

Sprichwort

In einem Grundsatzbeschluss, der auf die nächsten 15 bis 20 Jahre ausgerichtete ist, heute schon alle Eventualitäten zu berücksichtigen ist wesensfremd. Er soll eine Perspektive und Orientierung sein wohin wir uns mit der Kitalandschaft, der Feuerwehr und der Jugendarbeit entwickeln wollen. Allzu viele Möglichkeiten sind in Lübben und den Ortsteilen ohnehin nicht vorhanden, wie die zurückliegende Diskussion zum neuen Flächennutzungsplan deutlich machte. Der Auftakt und die offenen Gespräche mit allen Beteiligten fanden ein durchweg positives Echo. Dieses Vorgehen macht doch Mut für die künftigen konkreten Planungen der einzelnen Baumaßnahmen. Da wir hier in der Zukunft noch viel Arbeit vor uns haben ist es wichtig den eingeschlagenen Weg einer offenen und transparenten Kommunikation weiter zu verfolgen. Es muss im Interesse der Stadt sein, konsequent den vorhandenen Spielraum zu nutzen. Die einstimmige Beschlussfassung ist ein deutliches Signal aber auch ein Auftrag an die Verwaltung.

Das Thema Co Working wird noch einmal neu zu diskutieren sein. Über die Stadtwerke vor über einen Jahr eingebracht sollen nun noch einmal die wesentlichen Aspekte und Möglichkeiten eines solchen Projektes für Lübben beleuchtet werden. Es ist eine Möglichkeit für Lübben sich neuen Märkten zu öffnen. Interessant in diesem Zusammenhang erscheint die Möglichkeit einer offenen Beteiligung interessierter Bürger, auch innerhalb eines FUTURLAB 2022, über eine zukünftige Nutzung für den Güter/Packschuppen zu diskutieren. Nun wurde dieser neuen Idee viel Skepsis entgegen gebracht was dann umso mehr verwundern lässt, wenn man nun liest das als ein Startpunkt für ein mögliches Projekt der ehemaligen Güterschuppen gesehen wird. “ JA was denn nun?“

In letzter Zeit gab es den Versuch in der Bahnhofstraße einen Fußgängerüberweg einzurichten. Damit sollte den Anwohnern ein sicheres Überqueren zur Nutzung des in der Bahnhofstraße ansässigen Discounter ermöglicht werden. Dieses Ansinnen wurde von Seiten des Kreises mit dem Hinweis abgelehnt, dass es bereits zwei Fußgängerüberwege in der Bahnhofstraße gibt. So wird den überwiegend älteren Anwohnern nicht geholfen. Eine Lösung sollte doch zu finden sein. Wir bleiben dran.

In seiner zweiten Lesung wurde der städtische Haushalt für 2022 einstimmig beschlossen, womit der Verwaltung die notwendige Grundlage zur Realisierung geplanter und beschlossener Projekte gegeben ist und zeitnah an deren Umsetzung gearbeitet werden kann.  Damit wurde erstmalig seit Jahren der Haushalt für Lübben schon im Januar beschlossen.

S.Richter; Fraktion DIE LINKE in der SVV