Beitrag im Lübbener Stadtanzeiger im März 2020

Heimat ist der Ort, der uns nicht nur Geborgenheit, sondern auch Aufbruch und Rückkehr gewährt.

Ernst Reinhardt

In allen Energieregionen unseres Landes kündigen sich teils drastische Veränderungen und Strukturverschiebungen an. Jede Kommune sucht nach Wegen und Möglichkeiten, die in Aussicht gestellten Mittel für Projekte und Ideen auch aus der Vergangenheit für die Zukunft nutzbar zu machen. Unsere Stadt ist sicher gut beraten nach Leuchttürmen der Entwicklung Ausschau zu halten. Eine einmalige Förderung für die Errichtung und Umsetzung kann jedoch keinesfalls das einzige Kriterium sein. Eine nachhaltige und dauerhaft kostendeckende Betreibung, ein umfassender Zugewinn an Möglichkeiten nicht nur aus touristischer Sicht sollten hierbei vordergründig Ziel sein. Das vor Jahren angedachte aber aus letztgenannten Gründen verworfene Wasserreich Spree oder auch ein Kongresszentrum oder eine Badelandschaft beherrschen hierbei die Gesprächskultur. Unsere Stadtentwicklungsplanung und damit auch die kommunale Daseinsfürsorge priorisieren jedoch ebenso andere Felder. Der Bedarf an Schul-, Hort- und Kitaplätzen, der marode Zustand von Geh- oder Radwegen, sofern überhaupt vorhanden, der Zustand von Wegen und Straßen zum und teilweise im Lübbener Hain, die Bedarfslage des REWE-Einkaufsmarktes und dessen angedachte Schließung, fehlende Beschaffungsmöglichkeiten für die Bedarfe unsere Feuerwehren, der überaus notwendige auch bauliche Umgestaltungsprozess unseres Museums und gerade auch die dringende Überarbeitung unserer Bebauungspläne lassen dringendste Bedarfe erkennen. Die zu erwartende Anspannung im Zuge weiterer Brückenbauarbeiten mit einer damit verbundenen augenscheinlichen Verschärfung der Schulwegproblematik beschäftigen eine erhebliche Zahl unserer Bürgerinnen und Bürger. Eine Verharmlosung der angespannten personellen Situation im Rathaus bringt uns allen genannten und berechtigten Zielstellungen und Aufgaben keinen einzigen Schritt näher! Ohne engagierte und fachlich versierte Mitarbeiter kann und wird eine Verwaltung die ihr übertragene Verantwortung nicht schultern können!

Wir laden Sie ein, sich im Rahmen unserer Fraktionsarbeit mit uns, auch zu anderen Themen, am 24.03.2020, 17.30 Uhr im Gasthaus Goldener Löwein Lübben zu verständigen.

Bleiben Sie Gesund!

P. Rogalla
Fraktion DIE LINKE der SVV Lübben/Spreewald