Aus der Fraktionsarbeit für eine ausgefallenen Sitzung Bahnhofumfeld

Bahnhofsumfeld – Kita Jahnstraße – Mobilitätsachse

Bedauerlich oder wie soll man es nennen. Fehler treten immer wieder auf, doch sollten manche der jüngeren Vergangenheit nicht wiederholt werden. Das Thema der falschen Einladung war erst unlängst Gegenstand der Stadtverordnetenversammlung. Dass man nun schon wieder in der öffentlichen Einladung für eine Stadtverordnetenversammlung einen ähnlichen Anfängerfehler macht ist sehr verwunderlich, oder wo liegt hier das Problem. Es wurde von allen Beteiligten viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitung der Sitzung investiert, leider aber ohne entsprechendes Ergebnis.

Aber auch sonst tut man sich im Rathaus mit neuen Ideen und Vorschlägen unerwartet schwer. Schleppende oder keine Rückinformationen aus der Stadt, ob in den jeweiligen Projekten oder Vorhaben andere Pläne oder Untersuchungen bereits im Gange sind.

Der Umbau des Bahnhofumfeldes. Hier ist man Planungsseitig in einer engeren Abstimmung zum zukünftigen Aussehen des neu zu gestaltendem Areal. Wie bei vielen solche großen Umgestaltungen und Projekten gibt es auch hier viele unterschiedliche Meinungen und Wünsche. Für das Problem der Fahrradständer haben wir in den Fachausschüssen schon vor geraumer Zeit und wiederholt auf die Erfahrungen in anderen Städten verwiesen. Viele Berufspendler wünschen das sie ihr Fahrrad sicher untergebracht steht. Also Lösungsalternativen wurde auf die Städte Reutlingen und Trier mit jeweils

  • Beispiel aus Trier für eine mögliche Fahrradaufbewahrung
  • innovative Lösungen – Garage oder Bikekhaus – zum Unterstellen von Fahrrädern

Bis heute gibt es Seitens der Stadt keine Reaktion hierauf. Zu möglichen Kosten, Unterhaltungsaufwendungen oder gar Gebührenmodellen hat man sich noch keine Gedanken machen können, da man sich ja zu den Fahrradgaragen selber überhaupt noch nicht positioniert hat – SCHADE aber irgendwie typisch und passend in das derzeitige Bild zur Arbeitsweise der Stadt.

Wie weiter mit der Gestaltung der zukünftigen Verkehrsführung am Standort der neuen Kita in der Jahnstraße? Die jetzige Gestaltung dieser Straße wurde wiederholt bemängelt und kann unserer Meinung sogar gefährdend für die zukünftigen Nutzer sein. Der offizielle Schulweg sollt nicht als Spielstraße in einer offenen Verkehrsführung gestaltet werden. Kleinkinder, Hort – Kita  – Grundschule sind Anfänger in Bezug auf den Straßenverkehr und dessen Beschilderung. Um hier unnötige Gefahrenquellen zu vermeiden, sollten wir eine möglichst Konfliktfreie Verkehrsführung anstreben.

Am Mittwoch fand eine weitere Beratung und vor Ort Begehung zur Errichtung der Mobilitätsachse statt. Hintergrund waren mögliche Varianten für die zukünftige Oberfläche. Endlich konnte man sich einigen. Zukünftig werden wir auf einen Walzasphalt mit einem farblichen Bitumenbelag durch den Hain gehen oder fahren. Spurenbildung bei Regen, Schlaglöcher und viele schmutzige Hosen sollten dann Vergangenheit sein. Die geschätzten ca. 70. 000,-€ für eine unnötige Versuchsstrecke werden nun eingespart und können sinnvoll anderweitig verplant werden.

Kommen sie gut in den Mai genießen Sie wenn sie können die ersten warmen Tage .

S. Richter

Fraktion DIE LINKE der SVV Lübben/Spreewald

www.dielinke-luebben.de