Unser Beitrag im Stadtanzeiger Oktober 2017

Will man Erkenntnisse gewinnen, muss man Vorurteile aufs Spiel setzen. Ernst Ferstl

Die Parkplatzsituation außerhalb des innerstädtischen Zentrums unserer Stadt verschärft sich offenbar Tag für Tag. Aus den Wohngebieten der großen Wohngesellschaften kommen Hilferufe der Bewohner, rund um den Bahnhof reichen die befestigten und ausgewiesenen Parkflächen seit längerem nicht aus. Wurde die Parkflächenproblematik aus den Augen der Stadtplaner verloren? Nicht nur die Vision eines weiteren Bevölkerungswachstums für unsere Stadt macht es in jedem Fall erforderlich, schon kurzfristig für spürbare Entlastung und Abhilfe zu sorgen. Das Votum der Stadtverordneten und die Beauftragung der Verwaltung hierzu liegen nun vor. Bahnhofs-  bzw. wohngebietsferne Angebote sind jedoch keine Lösung, auch visionäre Vorstellungen zur Bahnhofsumfeldentwicklung helfen dem Berufspendler in keiner Weise!

Bei der Lösung der TKS-Problematik gibt es eine abrupte Kehrtwende. Nicht, dass die Stadtverordneten und unsere Fraktion sich dieser Möglichkeit verschließen würden, die Schnelligkeit der Entscheidung und die offenbare Kurzlebigkeit ehemals fest fundamentierter Standpunkte der Verwaltungsspitze ist dabei erstaunlich. Vielleicht kam dabei aber auch oben genannte Aussage zur Anwendung, was wir fraglos begrüßen würden.

Für die Kameraden der Feuerwehr wurde die Erarbeitung einer neuen Satzung zur Regelung der Aufwandsentschädigungen in Auftrag gegeben. Wir erwarten als Fraktion, dass wir eine solche abgestimmt und finanztechnisch unterlegt zum 01.01.2018 in Kraft treten lassen können, und somit den Kameraden ein Zeichen unserer Anerkennung und Wertschätzung zukommen lassen.

In einer Prioritätenliste „Bau“ wurde eine erhebliche Anzahl an Projekten durch die Verwaltung aufgelistet und fraktionsübergreifend besprochen. Dabei handelt es sich nicht nur um Großprojekte in den Bereichen Schule, Hort oder Kita. Der dazu zu erbringende finanzielle Eigenanteil der Stadt ist erheblich. Sollte es uns nicht gelingen, Fragen der Finanzierung und Umsetzung verlässlich abzustimmen, bleiben wir den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt Antworten schuldig. Fragen der Wohnumfeldgestaltung, der Infrastruktur und allgemeiner Lebensqualität sollten es jedoch Wert sein Lösungen anzustreben und dazu ggf. auch neue Wege zu beschreiten. Als Fraktion signalisieren wir hierzu unsere Umsetzungsbereitschaft.

Gerne laden wir Sie ein, sich im Rahmen unserer Fraktionsberatung am 24. Oktober, 17.30 Uhr im Gasthaus „Goldener Löwe“ in der Lübbener Hauptstraße mit uns zu diesen oder anderen Themen zu verständigen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen und erlebnisreichen Herbst.

P.Rogalla