Die würdige Gedenkveranstaltung auf dem Ehrenfriedhof Lübben

SN850069SN850052Am 4.5.2015 wurde auf Vorschlag des Kreisvorstandes und der Stadtfraktion “DIE LINKE.” gemeinsam dem 70.Jahrstag der Befreiung vom Hitlerfaschismus gedacht. Nach der Restauration des Denkmals auf dem Ehrenfriedhof in der Friedensstraße , angeregt durch die Stadtfraktion, wurde gemeinsam mit dem Russischen Botschafter in Deutschland, Wladimir Michailowitsch Grinin, und dem Innenminister Brandenburgs, Karl-Heinz Schröter, unter Teilnahme des Landrates, Stephan Loge und unseres Bürgermeisters Lars Kolan, auf seine Einladung hin der hier 208 beigesetzten Helden der Sowjetarmee gedacht.
Sie waren diejenigen, die nach der Befreiung Lübbens am 27.04.1945 und in den darauffolgenden Tage ihr Leben für unsere Zukunft gaben.
Gemeinsam mit den hier gefallenen Sowjetsoldaten wurden auch viele Einwohner Lübben getötet oder verwundet und über 80% der Stadt zerstört. Ursache dafür war die Ablehnung der kampflosen Übergabe Lübbens durch die Naziführung der Stadt und die dann folgende Erstürmung. “Mögen uns diese Ereignisse für immer erinnern, dass solche Verbrechen nie wieder über die Menschheit hereinbrechen und allem braunen Gedankensumpf auch in der Gegenwart gemeinsam entgegengetreten wird”, mahnt Reinhard Krüger.
Auch der Hinweis auf die Gegenwart und die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland wurde nicht ausgespart. In seiner Rede fand der BM von Lübben auch einen schönen Zusammenhang zwischen der Schlossinsel und den Trümmerfrauen von Lübben.


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