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Mobilitätsachse, was ist das? (aus der Stadtverordnetenversammlung Oktober)

Ein Teilschritt ist geschafft, das Richtfest für die Kita „Waldhaus“ – Ersatzneubau konnte termingerecht vollzogen werden. Der Rest soll bis zum Frühjahr fertiggestellt werden. Gute Aussichten für 60 Kinder im Westteil der Stadt.

Eine andere Baustelle ist aufgetan worden, die Planung der „Mobilitätsachse“. Das betrifft die Wegführung vom Bahnhof zur Innenstadt durch den Hain. Ein nicht unwichtiges Projekt, das vielen Lübbenern aber auch Touristen den Weg vom Stadtzentrum zum Bahnhof zukünftig erleichtern soll. Gerade viele Lübbener aus dem Osten und dem Zentrum nutzen diesen Weg täglich um mit dem Zug nach Berlin oder Cottbus zu fahren. Dazu soll in fünf Abschnitten gebaut werden. So ist vorgesehen, die Friedensstraße zu erneuern, sowohl fahrbahnseitig als die Anbindung/Erneuerung von Fuß- und Radwegen. Auch die Wege im Hain, welcher ja Naturschutzgebiet ist, soll so hergerichtet werden dass das Slalomfahren bei Regen und großen Pfützen entfällt. Aber auch Touristen sollen auf Info-Tafeln an Verweilplätzen an diesem Weg über Stadtgeschichte informiert werden und den Weg ohne Nachfrage selbstständig finden können.

Mit dieser Mobilitätsachse wird ein weiter touristische Radweg verbessert. Ein Projekt das eine Kritik an der Qualität der Radwege in der Stadt aber auch im Kreis beseitigen soll.Das Problem im LDS und TF sind nicht die vorhandenen Radwege, sonder deren Vernetzung, was zu Schwierigkeiten beim Finden überörtlicher Radwegen führt und so auf einer Diskussionsrunde im Tropical-Island vor längeren kritisch angesprochen wurde.

Oktoberbeitrag

Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht…
Friedrich Schiller „Lied von der Glocke“ –„Das Feuer“

Am 27. Juni 2018 beendete Herr Bernd Wrege seine Amtszeit als Stadtbrandmeister unserer Stadt. Damit hatte er 28 Jahre lang die Funktion als Stadtbrandmeister inne. Seit mehr als 43 Jahren gehört er der Freiwilligen Feuerwehr Lübben an. Jahrzehnte ernster und verantwortungsbewusster Arbeit liegen hinter ihm. Zuverlässigkeit, Kameradschaft, Opferbereitschaft, Disziplin und die stete Bereitschaft im Dienst für den Nächsten zeichnen Herrn Bernd Wrege aus. Er hat einen maßgeblichen und unverwechselbaren Anteil am Erscheinungsbild, am Ausrüstungs- und Ausbildungsstand aber auch an der Leistungsfähigkeit unserer Wehren, an der Umstrukturierung und Neuaufstellung der Wehren der Ortsteile. Er hat Spuren hinterlassen.

Während viele Mitbürger abseits stehen, ihre kleinen oder großen Kümmernisse überbewerten, hielt sich Herr Wrege zum Einsatz für die Gemeinschaft bereit und setzte hierzu nicht nur wertvolle Lebenszeit ein sondern war auch bereit Leben und Gesundheit einzubringen.
Dafür galt es in der letzten Stadtverordnetenversammlung auch mit dem Eintrag in das GOLDENE BUCH unserer Stadt DANKE zu sagen.

Mit dem Beschluss zur Stadtumbaustrategie und der damit verbundenen Bewerbung unserer Stadt um Fördermittel für die Maßnahmen im Bereich Lübben-Nord erhoffen wir uns eine an der Lebensqualität der Menschen orientierte städtebauliche Aufwertung. Wir verstehen dieses Papier als Vision, als Leitlinie für die Planer. Einem vordergründigen Engagement für den Wegfall von Garagen oder PKW-Stellflächen treten wir entschieden entgegen. Letztlich haben wir gerade auch in diesen Punkten der Umfeldgestaltung erhebliche Defizite, die sowohl Quantität als auch Qualität der Angebote betreffen.

Gerne laden wir Sie ein, sich im Rahmen unserer Fraktionsarbeit mit uns zu diesen und anderen Themen am 27.11.2018, 17.30 Uhr im Gasthaus Zum Goldenen Löwen in Lübben zu verständigen.

P. Rogalla
Fraktion DIE LINKE der SVV Lübben/Spreewald www.dielinke-luebben.de

Unser Beitrag im Stadtanzeiger April 2018

Der Aufbruch zur Wahrheit erfordert den Abschied von der Unverbindlichkeit.
Peter Cerwenka

Was bewegt Sie als Bürgerinnen und Bürger unserer Spreewaldstadt? Sind es Fragen um den städtischen Haushalt, Personalfragen der Verwaltung, Förderrichtlinien oder Gesellschaftsverträge? Ich nehme einmal an, dass es Ihnen eher um den Zustand der Wege im Hain, das bereits längere Zeit leer stehende Restaurant im Lübbener Schloß, die Situation gesperrter Brücken auf der Schloßinsel, fehlende Sitzgelegenheiten im Stadtgebiet und an touristisch attraktiven Wegen, den Zustand oder gar das komplette Fehlen von Fahrrad- und Fußwegen geht. Wann wird endlich mit den Baumaßnahmen am Brückenplatz begonnen werden? Welche Gefährdungen resultieren aus der Besonderheit des Industriestandortes Spreewerk? Abwechslungsreiche Veranstaltungen, die nicht nur den touristischen Aspekt bedienen, sind für Sie mit großer Sicherheit ebenso von Interesse wie die Schul- und Kitasituation in unserer Stadt, die Wohnsituation und Wohnumfeldgestaltung, das Angebot an altersgerechten Angeboten, Einkaufsmöglichkeiten oder die Nahverkehrsanbindung, die Verkehrssituation im Allgemeinen bzw. während der anstehenden Baumaßnahmen im Besonderen oder die Wartezeiten an den Bahnübergängen.
Wenn nun der Zugverkehr auf Grund gestiegener Nachfrage schon sehr bald durch eine höhere Taktfrequenz deutlich zunimmt, hat dies auf der anderen Seite jedoch zur Folge, dass die Schranken im Stadtgebiet den Straßenverkehr auch häufiger und insgesamt länger einschränken werden. Einige werden dies Verkehrsberuhigung nennen doch wie werden die Folgen daraus wirklich sein? Die letzten Konzeptaussagen zur Verkehrsleitplanung stammen aus dem Jahr 1992, also höchste Zeit, sich auf einen zeitgemäßen Weg zu machen!
Ob meine sicher lückenbehafteten Aufzählungen auch die Verwaltungsspitze bewegen, wenn diese mit der selben Frage konfrontiert wird, kann ich nicht beurteilen. Als Abgeordnete sehen wir in der Beantwortung jedoch den Gradmesser von Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit, Zustimmung oder Abkehr!

Gerne laden wir Sie ein, sich im Rahmen unserer Fraktionsberatung am 24. April 2018, 17.30 Uhr im Gasthaus „Goldener Löwe“ in der Lübbener Hauptstraße mit uns zu diesen oder anderen Themen zu verständigen.

P. Rogalla

Der Stadtanzeiger im März

Der Frühling ist die Zeit der Pläne, der Vorsätze.
Leo Tolstoi

Die Auto- und Fahrradparkplatzsituation rund um unseren Bahnhof beschäftigt die Abgeordneten aller Fraktionen verstärkt. Der im Februar in der 40. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung verabschiedete Grundsatzbeschluss verleiht dem Ausdruck und fordert nun zum Handeln auf.
Zu den Entwürfen neuer Gesellschaftsverträge von LWG und SÜW besteht noch Abstimmungs- und Klärungsbedarf. Was kann ein Bürgermeister tatsächlich leisten, was will er verantworten, welchen Handlungsspielraum benötigt ein Geschäftsführer eines Wirtschaftsunternehmens, um treffsicher und nachhaltig Markterfordernissen begegnen zu können und welche Rolle ist dabei Aufsichtsräten und Abgeordneten zugedacht. Als Fraktion sehen wir noch erheblichen Gesprächsbedarf, der zunächst jedoch durch die strategische Ausrichtung unserer Gesellschaften und die Stellungnahmen der neu bestellten Geschäftsführer bestimmt sein dürfte.
Wussten Sie, dass die Legislaturperiode Ihrer städtischen Abgeordneten in einem Jahr mit neuen Kommunalwahlen endet? Ich erlebe in vielfältiger Form Interesse an der Entwicklung unserer Stadt, ein konstruktives Problembewusstsein und den Ehrgeiz, an einer Gestaltung teilzuhaben. In Sprechstunden, Einwohnerfragestunden, vielfältigen Beteiligungsfouren begegnen mir aufgeschlossene, sachkundige und integere Menschen. Haben Sie sich schon einmal ernsthaft gefragt, ob Sie Ihrem Engagement nicht eine andere Gewichtung zukommen lassen wollen. Lassen Sie sich überzeugen und übernehmen Sie kommunalpolitische Verantwortung in einer der demokratischen Parteien, Bürgerzusammenschlüsse oder Wählervereinigungen. Lübben sollte es Ihnen Wert sein und bleiben, die Gestaltung der Zukunft aktiv voranzutreiben.
Als Fraktion wollen wir uns im April im Bundestag in Berlin ein Bild machen. Mit Spannung beobachten wir die dortige Situation und die Ankündigungen, die auch Spuren in der regionalen Kommunalpolitik hinterlassen dürften. Vielleicht hat unser Land dann auch eine neue Regierung!?

Gerne laden wir Sie ein, sich im Rahmen unserer Fraktionsberatung am 20. März 2018, 17.30 Uhr im Gasthaus „Goldener Löwe“ in der Lübbener Hauptstraße mit uns zu diesen oder anderen Themen zu verständigen.

P. Rogalla

Unsere Fraktion im Stadtanzeiger Februar

Ein neues Jahr des Lebens heißt:
Neue Gnade, neues Licht, neue Gedanken, neue Wege zum Ziel der neuen Wege.
Otto Riethmüller

ALLES GUTE Herr Hartmut Kohlmann und DANKE für 32 Jahre Arbeit an der Spitze der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft. Als Fraktion war es uns eine Ehre aber auch ein Bedürfnis, Ihnen unsere Wünsche anlässlich Ihrer Verabschiedung mit auf den nun vor Ihnen liegenden Weg geben zu dürfen.

Die Lübbener Haushaltssatzung ist einstimmig am 25. Januar bereits nach zweiter Lesung eher geräuschlos verabschiedet worden. Eine umfangreiche, zeitintensive, lösungsorientierte und kompromissoffene Abstimmungsarbeit zwischen den Fraktionen begleitete den dazu notwendigen Vorbereitungsprozess. Die überaus gute Wirtschaftlage unserer Stadt, ein versierter Kämmerer, eine genau zuhörende und ebenso kompromissbereite Verwaltungsspitze ermöglichen schlussendlich Haushaltsansätze, die neben den rein pflichtigen Aufgaben auch Veränderungen und Maßnahmen abbilden, die zeitgemäß oder teilweise längst überfällig sind. Baumaßnahmen im Bereich Kita, Hort und Schule sind nun möglich, weitere Wege- und Straßenbaumaßnahmen können eingeleitet, Urnenwände auf den Friedhöfen der Ortsteile errichtet oder auch eine Toilettenanlage auf dem Hauptfriedhof in Angriff genommen werden. Eine überarbeitete Entschädigungssatzung für die Kameraden der Feuerwehren unserer Stadt ist nun möglich, für Ersatzbeschaffungen, Ergänzungs- und Erweiterungsbauvorhaben im Feuerwehrbereich stehen erste finanzielle Mittel zur Verfügung, ein Sachbearbeiter für den Bereich Brandschutz wird die Verwaltung verstärken. Personelle Ressourcen für die qualitative Aufwertung unserer Kita-Arbeit können nun eingesetzt werden, die baufachliche Vorbereitung der angestrebten Maßnahmen innerhalb unserer Stadtverwaltung kann über die Neubewilligung einer weiteren Planstelle erfolgen. Mit unserem neu bestellten Hauptamtsleiter versprechen wir uns eine spürbare Verbesserung der städtischen Verwaltungsarbeit. Insgesamt also ein gelungener Start in das Kalenderjahr 2018!

Nun gilt es Planungen zielstrebig mit Leben zu erfüllen und konsequent umzusetzen.

Gerne laden wir Sie ein, sich im Rahmen unserer Fraktionsberatung am 20. Februar 2018, 17.30 Uhr im Gasthaus „Goldener Löwe“ in der Lübbener Hauptstraße mit uns zu diesen oder anderen Themen zu verständigen.
P.Rogalla